
Du trainierst seit drei Monaten und siehst keine Fortschritte? Wahrscheinlich machst du diese Fehler.
Ausreden beiseite. Schauen wir uns die Gründe an, die dich auf dem Weg zu deinen Fitnesszielen bremsen können.
Du trainierst nur ab und zu
In der einen Woche trainierst du 2 Tage, in der nächsten 5 Tage und in der dritten gar nicht? Das vermeidest du mit einer richtigen Trainingsplanung und indem du die Übungen auf konkrete Tage verteilst. Probiere mehrere Varianten aus, und du findest garantiert etwas, das zu dir passt.
Wenn du Muskeln aufbauen, abnehmen oder in Form kommen willst, empfiehlt sich ein konsequentes Training 4- bis 5-mal pro Woche.
Verlass dich nicht auf Motivation, die ist schnell weg. Setze auf Disziplin.
Du hungerst oder isst zu viel
Nach einem ganzen Tag Hungern wirfst du einen Blick in den Süßigkeitenschrank. Zuerst widerstehst du, aber nach 5 Minuten hast du alles vernichtet, was drin war.
Hungern wirkt sich negativ auf deinen Stoffwechsel, die Funktion deines Körpers und deine psychische Gesundheit aus. Es ist klüger, zu gesunden und hochwertigen Lebensmitteln zu greifen, als sich auszuhungern und nur einen Salat zu essen.
Iss regelmäßig Mahlzeiten mit einem ausgewogenen Verhältnis von gesunden Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten. Dein Stoffwechsel läuft dann auf Hochtouren, und mit vollem Bauch widerstehst du Schokolade und Chips leichter. Und vergiss nicht: Ein Stück Pizza oder die eine ersehnte Süßigkeit ab und zu schaden dir nicht.
Dein Kalorienfeind
Es ist ein Unterschied, ob du einen Schokoriegel isst oder einen Joghurt mit Apfel und Mandeln. Der Riegel schmeckt, aber wenn du die gesündere Alternative wählst, kannst du mehr davon essen. Du bist satter und bekommst obendrein gesunde Fette, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Schau nicht nur auf die Kalorientabellen, sondern greife lieber zu Essen mit echtem Nährwert.
Wenn du mehr über das Kaloriendefizit und seine Wirkung beim Abnehmen erfahren willst, lies diesen Artikel.
Viel Training, wenig Erholung
Übertraining beeinflusst deinen Stresshormonspiegel, was Folgendes auslösen kann:
- Depressionen,
- Brain Fog,
- Stimmungsschwankungen.
Es kann auch zu Verletzungen, Burnout oder langsameren Fortschritten führen. Vernachlässige guten Schlaf und ausreichende Regeneration nicht.
Deine Technik stimmt nicht
Eine schlechte Technik erhöht das Verletzungsrisiko, bremst die Muskelentwicklung, und obendrein tut dir alles weh. Achte auf die richtige Technik – kontrolliere deine Haltung zweimal und hebe einmal. So kommst du sicher und schmerzfrei ans Ziel.
Wie du Kniebeugen, Kreuzheben, Bauchübungen oder Hip Thrusts richtig ausführst, liest du in unserem Blog.
Du machst immer dasselbe
Der Körper passt sich schnell an dieselben Übungen an. Ändere ab und zu deine Routine, erhöhe das Gewicht oder nimm neue Übungen dazu. Fordere deinen Körper auf verschiedene Arten und beziehe andere Körperpartien ein.
Wenn du deine Muskeln deutlich stärker machen willst, setze auf Progressive Overload. Das ist Krafttraining, bei dem die schrittweise Steigerung von Widerstand oder Gewicht zur Anpassung von Muskeln und Kraft führt.
Vergiss auch nicht das dynamische Dehnen vor dem Training und das statische Dehnen danach. Eine Verletzung ist das Letzte, was du auf dem Weg zu einem fitten Körper brauchst.
Training ist eine faire Sache – dein Erfolg hängt davon ab, wie viel Mühe du hineinsteckst.
Wenn du gerade mit dem Training anfängst und nicht willst, dass dir die Lust schnell wieder vergeht, lies mehr darüber, wie du Neujahrsvorsätze mit Hilfe der Wissenschaft in ganzjährige Gewohnheiten verwandelst.


